Good Contents Are Everywhere, But Here, We Deliver The Best of The Best.Please Hold on!
Your address will show here +12 34 56 78
Allgemein, Cloud, Microsoft, Security

Im Mai 2018 endete der Übergangszeitraum für die neue Datenschutzgrundverordnung, welche bereits 2016 in Kraft getreten ist. Die DSGVO ist eine Verordnung, die den Umgang mit personenbezogenen Daten von Bürgern der europäischen Union klar regeln soll. Die DSGVO gilt für alle juristischen Personen, die personenbezogene Daten verarbeiten.
Mit Inkrafttreten der DSGVO haben alle Unternehmen mit „neuen“ Herausforderungen zu kämpfen, um die Einhaltung der geltenden Gesetze auf europäischer Ebene zu gewährleisten. Alle technisch-organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung der DSGVO sind dabei noch intensiver auf den Prüfstand zu stellen.

Datenschutz und Cloud – geht das überhaupt?

Bei dem Wort „Cloud“ – in Verbindung mit Datenschutz, stellen sich bei vielen Unternehmern oder Datenschützern die Nackenhaare auf, da es für sie ein Widerspruch in sich darstellt. Auf der einen Seite möchten die Verantwortlichen das höchste Maß an Sicherheit, auf der anderen Seite werden personenbezogene Daten in einem Rechenzentrum abgelegt, wo man glaubt die Daten nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Ich möchte Ihnen jedoch heute ein Feature von Microsoft Azure vorstellen, welches Ihnen sehr wohl ermöglicht die Anforderungen an die DSGVO in Verbindung mit Microsoft Azure Clouddiensten oder Microsoft Office 365 umzusetzen. Es handelt sich dabei um Microsoft Azure Feature Key Vault, bekannt auch unter dem Slogan „Bring your own Key“.

Zur Benutzung der Azure Dienste bietet Ihnen Microsoft eine intuitiv bedienbare Weboberfläche, die Sie unter www.portal.azure.com erreichen können. Um Key Vault zu aktivieren, loggen Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten ein oder registrieren Sie sich für ein Azure Abonnement.

Im oberen Bereich der Webseite finden Sie eine Suchleiste, über die Sie das Feature Key Vault suchen und aktivieren können.

 


Sie klicken auf den blau hinterlegten Button „Erstellen“ und werden durch eine Weboberfläche zur Erstellung Ihres persönlichen initialen Schlüsseltresors geführt. Innerhalb des Menüs haben Sie die Möglichkeit Ihren Tresor zu benennen, sowie den Standort, die Ressourcengruppe und Ihr dazugehöriges Abonnement auszuwählen.

„Bitte beachten Sie das dieser Dienst Kosten verursachen kann.“


Sie haben auch die Möglichkeit Ihren Tarif, die Zugriffsrichtlinien oder ein spezifisches Netzwerk auszuwählen. Nachdem Microsoft Azure Ihren persönlichen Azure Schlüsseltresor erstellt hat, können Sie auf ein umfangreiches Dashboard zugreifen.
Im Menüpunkt links „Schlüssel“ können Sie nun einen von Microsoft vordefinierten Schlüssel oder auch Ihren persönlichen Schlüssel implementieren.



Durch Klicken auf den Punkt „Generieren/importieren“öffnen Sie ein Untermenü, das Sie bei der Implementierung der auswählbaren Option unterstützt.



Wenn Sie Ihren Schlüssel erfolgreich generiert bzw. importiert haben, finden Sie Ihren Schlüssel in der Dashboard Übersicht des Key Vault Features von Microsoft Azure. 


 

Es zeigt sich – Microsoft Azure bietet auch innerhalb einer Cloud-Infrastruktur die Möglichkeit, Ihre unternehmensinternen bzw. personenbezogenen Daten zu verschlüsseln und somit den Anforderungen der DSGVO, auch innerhalb einer Cloudtechnologie, gerecht zu werden. Durch die Möglichkeit Ihren eigenen Schlüssel zu implementieren, hat auch Microsoft nun nicht mehr die Möglichkeit im Klartext auf Ihre Daten zuzugreifen. Ein hohes Maß an Schutzfunktionalität hat aber auch eine Kehrseite: zum Einen ist Microsoft bei Verlust des privaten Schlüssels nur noch eingeschränkt in der Lage Ihnen ausreichenden Support zu gewähren und zum Anderen sind Funktionalitäten wie beispielsweise die Volltextsuche nicht mehr verfügbar. 

Wägen Sie daher ab, welches Schutzniveau Ihren Bedürfnissen optimal gerecht wird. Weitere Informationen zum Feature Key Vault erhalten Sie hier.

Autor: Thomas Zesewitz

0

Allgemein

Der Legende nach entstammt des erste Easter Egg der Computerspielgeschichte der Feder von Warren Robinett. Es wurde 1978 für die Spielkonsole Atari 2600 programmiert und zeigte in einem versteckten Raum des Spiels „Adventure“ den Namen des Designers. Nach der Philosophie von Atari war es bis dato nicht gestattet, die Namen der Programmierer preiszugeben.

Wir sind auf die Suche gegangen und haben Ausschau gehalten, nach den amüsantesten neuen und alten Easter Eggs.




1. The Zen of Python

Dass Python im TIOBE- und PYPL-Index der beliebtesten Programmiersprachen nur auf Platz 4 rangiert, liegt sicher nicht an den liebevoll eingearbeiteten Easter Eggs, wie beispielsweise der hidden library  this , die 19 der 20 Aphorismen des Pythoneers Tim Peters zeigt.

 



2. Unorthodoxe Tools

Nicht ganz so nützlich, aber eine ästhetische Aufwertung der schnöden drei Punkte in der Werkzeugleiste des Bildbearbeitungsprogramms Photoshop CC 2019 ist mittels Klick auf „Symbolleiste bearbeiten“, Halten der Shift-Taste und dem Klick auf „Fertig“ zu erreichen. Voilà, Banana!



3. Google Paradoxon

Google beweist Humor und bietet, nach der Eingabe „Zerg Rush“ im Suchfeld, einen Selbstzerstörungsmodus. Kleine Kreise ersuchen die Destruktion der Suchergebnisse, was der Benutzer mittels Klick zu verhindern versuchen kann, aber Achtung – die Übermacht ist groß!



4. Grand Theft Auto V – alternatives Ende

Jeder hat sein Lieblings- Easter Egg in Grand Theft Auto – es gibt Hunderte von ihnen – dieses ist aber besonders dramatisch. Wenn Sie einen Hubschrauber stehlen und nach 19 Uhr abends über eine bestimmte bergige Gegend fliegen, sehen Sie einen Oldtimer, der das berühmte Ende von Ridley Scotts Film „Thelma und Louise“ nachahmt. 

5. Space Invaders

Apache Open Office Programmierern ist es gelungen öde Ausfallzeiten in Open Office Calc zu überbrücken. Wer zu lange auf seine Tabellenkalkulationen gestarrt hat, sollte =GAME(„StarWars“) in eine Zelle eingeben, auf Enter klicken und für einen Augenblick bei einer Runde „Space Invaders“ entspannen.

Lust auf mehr? Verwenden Sie die Formel =GAME(A2:C4; „TicTacToe“) in Zelle A1.

0

Allgemein, Betriebssysteme, Cloud, Microsoft, Security

Am 14.01.2020 endet der Support für Microsoft Windows 7 nach 10 Jahren. Gleichzeitig wird auch am 13.10.2020 der Support für Microsoft Office 2010 eingestellt.

Für zahlreiche Unternehmen stellt sich nun die Frage: Was sollen wir tun? „Historisch“ gewachsene IT Landschaften erhalten mit einem Paukenschlag keine sicherheitsrelevanten Updates, sodass ab dem genannten Stichtagen ganze Unternehmen auf zukünftige potentielle Bedrohungen nicht mehr ausreichend reagieren können. Doch ist dem wirklich so? Diese Frage möchten wir heute gezielter für Sie beleuchten.

Den offiziellen Quellen zu Folge gibt es natürlich die Möglichkeit den Support für Windows 7 zu verlängern, jedoch ist dies mit erheblichen Kosten verbunden, welche die wirtschaftlichen Herausforderungen für Business Kunden in eine neue Dimension treiben.

Preise für Support Verlängerung Windows 7 Enterprise & Pro:

Die Preise für eine kundenspezifische Support Verlängerung um Extended Security Updates zu erhalten beginnen im ersten Jahr bei 25 Dollar und verdoppeln sich jeweils auf 50 beziehungsweise 100 Dollar pro Client. In der Pro Edition von Windows 7 liegen die Preise im ersten Jahr bereits bei 50 Dollar, verdoppeln sich im zweiten Jahr auf 100 Dollar und im dritten Jahr auf 200 Dollar. Dieses erweiterte Angebot, speziell für größere Unternehmen wird maximal für einen Zeitraum von 36 Monate angeboten.


Beispielrechnung für ein Unternehmen mit 1000 Clients:

Enterprise

Anzahl

Preis

Gesamt

Pro

Anzahl

Preis

Gesamt

Jahr 1

1000

25 $

25000 $

Jahr 1

1000

50 $

50000 $

Jahr 2

1000

50 $

50000 $

Jahr 2

1000

100 $

100000 $

Jahr 3

1000

100 $

100000 $

Jahr 3

1000

200 $

200000 $


Auch wenn die Anzahl der Installationen von Windows 7 in der Businesswelt noch erheblich vor Windows 10 liegt, ist ein Umstieg auf die aktuellste Betriebssystem Version alternativlos. Betrachtet man das Bedrohungsrisiko ohne Support im Verhältnis zu den Kosten eines Migrationsprojektes, sollte jedem Unternehmer klar werden, dass es Zeit ist zu neuen Ufern zu schwimmen. Nun ist es so, dass viele Unternehmen bei den Aufwänden für eine solche Migration schon die Hände über den Kopf zusammenschlagen und ganze IT Abteilungen Ihren gesammelten Jahresurlaub beantragen wollen. Vielen Businesskunden haben aus den Erfahrungen vergangener Migrationen gelernt und sind daher sehr skeptisch eingestellt, ohne zu wissen, dass Microsoft mit Windows 10, Microsoft 365 und Office 365 einen erheblich komfortableren Weg einschlägt.

Doch was versteht man unter den ganzen neuen Tools und wie hängen diese zusammen?

Was habe ich für Kosten und das Wichtigste was habe ich für Vorteile? Eine einfache Antwort kann man darauf nicht geben, denn das Konzept von Microsoft heißt hier, einen zukunftssicheren, bedarfsgerechten und Compliance konformen Arbeitsplatz zu implementieren. Kollaboration, Effektivität und die damit verbundene erheblich erhöhte Produktivität der Mitarbeiter zeigen erste Studien. Auch das Recht auf Heimarbeit, welches derzeit kontrovers in den Medien diskutiert wurde, ist aus technologischer Sicht mit der neuen Strategie des Herstellers ohne weiteres abbildbar.

Compliance Werkzeuge, welche immer auf den neusten gesetzlichen Grundlagen weiterentwickelt werden, runden das Gesamtsystem oder das Rundum-Sorglos-Paket ab.  Die Vorteile der neuen Strategie, welche Microsoft verfolgt, liegen dabei auf der Hand. Microsoft setzt künftig auf die Zukunftsvisionen der Unternehmer und möchte mit bedarfsgerechten Tools und damit verbunden gezielten Analyse der Prozesse beim Kunden die bisherige IT wieder als unterstützendes Instrument und Arbeitserleichterung zu etablieren. So ist auch der Wandel des Betriebssystems in der Version Windows 10 als genereller Wandel des Verständnis über den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft zu verstehen. Mit Windows 10 erhalten Kunden zukünftig nicht nur sicherheitsrelevante Updates, sondern in regelmäßigen Abständen, ein weiterentwickeltes Betriebssystem Release.


Was kostet mich Windows as a Service?

Um Ihnen einen ersten Überblick über die tatsächlichen Kosten geben zu können, greife ich nochmal mein Musterunternehmen mit 1000 Clients auf und wähle den neuen Windows 10 E3 Plan für unten stehende Rechnung.

 

Windows 10 E3

Anzahl

Preis

Gesamt

Jahr 1

1000

84 $

84 000 $

Jahr 2

1000

84 $

84 000 $

Jahr 3

1000

84 $

84 000 $


  • Fünf Geräte pro User
  • Volle Cloud Integration zu allen Microsoft Cloud-Diensten

Vorrausetzung für Windows 10 E3:

  • Windows 10 Version 1607 Pro Edition
  • Windows 7, 8 und 8.1 in der Version Professional zum Upgrade auf Windows 10 E3 oder E5


Die Zeichen stehen auf „Cloud First“!

Vorbei ist die Zeit von hohen Anschaffungskosten für Server- und Clienthardware. Im Zeitalter der DSGVO und ISO 27001 setzen kleine und mittelständische Unternehmen auf Cloud IT Infrastruktur und Managed Service Dienstleistungen professioneller IT Dienstleister wie beispielsweise Datenschutz365.  „Handeln und Wandeln“ – wir beraten und begleiten Sie gerne auf dem Weg zum Future Workplace.

 


Autor: Thomas Zesewitz
0

Allgemein, Cloud, Microsoft

Zum zweiten Mal in Folge wurde Microsoft bei der Enterprise Connect in Orlando mit dem Best in Show Award ausgezeichnet. Für mehr als 500.000 Unternehmen, darunter 91 der Fortune 100, ist Microsoft Teams das Kommunikation- und Kollaborationstool standort-, zeitzonen- und sprachübergreifender Zusammenarbeit.
Microsoft Teams verbessert die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz, indem es Unternehmen dabei unterstützt, von einer Reihe unterschiedlicher Anwendungen zu einem einzigen, sicheren Hub zu gelangen, der die Anforderungen der Teams zusammenführt – einschließlich Chats, Meetings und Anrufen, mit nativer Integration in die Office 365-Anwendungen. 

Wir stellen acht neue Funktionen in Teams vor, die Meetings integrativer und effektiver machen und gleichzeitig ein neues Maß an Sicherheit und Compliance bieten.

 

Individualisierbare Hintergründe

Bekannt ist bereits die Hintergrundunschärfe, die nun um die Möglichkeit einen benutzerdefinierten Hintergrund auszuwählen, ergänzt wird. Dies verbessert die Effektivität von Remote-Meetings, indem es die Verwendung von Video fördert und gleichzeitig die Ablenkung minimiert. 



Intelligente Erfassung

Eine zusätzliche Kamera zur Erfassung von Inhalten, wie beispielsweise Informationen auf analogen Whiteboards, wird die Arbeit künftig unterstützen. Zum Einsatz komm dabei die Intelligent-Capture-Verarbeitung von Microsoft, um Bild und Text zu erfassen, zu fokussieren, in der Größe anzupassen und zu verbessern, sodass Remote-Teilnehmer das Whiteboard-Brainstorming in Echtzeit sehen können, selbst wenn jemand vor dem Whiteboard steht. 


Microsoft Whiteboard in Teambesprechungen

Dies bietet eine digitale Leinwand für Teilnehmer, um direkt in Teams zusammenzuarbeiten, ob aus dem Besprechungsraum oder aus der Ferne.



Live-Untertitel

Für Teilnehmer, die unterschiedliche Sprachkenntnisse haben oder sich an einem Ort mit störenden Umgebungsgeräuschen befinden, werden Team-Meetings durch Untertitel integrativer. Es ist den Teilnehmern möglich, die Beschriftungen der Redner in Echtzeit zu lesen, so dass sie leichter synchron bleiben und zur Diskussion beitragen können. 



Sichere private Channels

Teilnahme und Sichtbarkeit der Kanäle kann auf Bedarf eingeschränkt werden, ohne separate Teams erstellen zu müssen. 


Informationsbarrieren

Dies trägt dazu bei, die Offenlegung von Informationen zu begrenzen, indem die Kommunikation zwischen den Inhabern von Informationen und Kollegen, die unterschiedliche Interessen vertreten, gesteuert wird, z.B. in Firstline-Worker-Szenarien. Dies ist besonders hilfreich für Unternehmen, die die Anforderungen von Ethical-Wall und andere damit verbundene Industriestandards und -vorschriften einhalten müssen.


Prävention von Datenverlust in Chats und Gesrpächen

Sensible Informationen in Chats und Kanalgesprächen können erkannt, automatisch geschützt und überprüft werden. Durch die Erstellung von DLP-Richtlinien können Administratoren verhindern, dass sensible Informationen versehentlich weitergegeben werden – entweder innerhalb oder außerhalb des Unternehmens.

Live-Events in Microsoft 365

Ermöglicht es jedem User, Live- und On-Demand-Veranstaltungen zu erstellen, die eine überzeugende Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern ermöglichen. Live-Events nutzen Videos und interaktive Diskussionen über Teams, Streams oder Yammer hinweg. Bis zu 10.000 Teilnehmer können in Echtzeit von überall, über ihre Geräte hinweg teilnehmen oder später mit leistungsstarken Funktionen der künstlichen Intelligenz  – wie z.B. der automatischen Transkription – den Inhalt der Ereignisaufzeichnung freischalten. 


Ankündigungen und Neuigkeiten finden Sie jederzeit unter techcommunity.microsoft.com


Quelle: Microsoft

0

Allgemein, Cloud, Microsoft

Das Prinzip war ganz einfach: Eine durch den Spieler gesteuerte Linie soll möglichst viele zufällig erscheinende Happen aufnehmen und dabei allen Hindernissen ausweichen – allen voran dem eigenen, zunehmend länger werdenden, Körper. Das ist Snake. Erstmals gespielt auf dem legendären Nokia 6610 im Jahr 1997. Seitdem hat sich viel getan. Gaming ist Popkultur, spätestens seit der Revolution der Mobiltechnologie. Laut Felix Falk, dem Geschäftsführer des „Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware“, sind die Spieler so divers, dass man keine klare Zielgruppe herausarbeiten kann. 75% der Heranwachsenden bezeichnen sich selbst als Gamer, 63% der 30 bis 49 jährigen bleiben dem Gaming lebenslang treu. 24% der über 50-jährigen und bereits über 12% der Senioren greifen regelmäßig zu Computer, Konsole oder Smartphone.

Die Vision von Microsoft: Ein Netflix für Spiele, und das Konsolen-unabhängig. Project xCloud ermöglicht es Xbox-Konsolenspielern über die von Azure gehosteten Spielserver zu streamen. Jedes Konsolenspiel, das derzeit im Microsoft Store erhältlich ist, kann auf ein mobiles Gerät übertragen werden, ohne dass Spieleentwickler auch nur eine einzige Zeile des vorhandenen Codes ändern müssen. Mit 54 Microsoft Azure-Regionen in 140 Ländern will das Unternehmen die Infrastruktur der Serverblades weltweit ausbauen. Darüber hinaus hat das Unternehmen bereits einen frühen Rack mit xCloud-Konsolenhardware in seinem Rechenzentrum von Quincy eingeführt.


Bei internen Versuchen müsse die Onlineverbindung derzeit rund 10 MBit/s erzielen. Ziel ist es laut Microsoft, interaktive Streamings in 4G-Netzen zu ermöglichen und den Herausforderungen des Game-Streamings mit einer neuen hybriden Lösung entgegenzuwirken – einer Mischung aus lokaler und Cloud-basierter Verarbeitung. Auf der Games Developer Conference im März 2019 diskutierte Microsoft auch, wie Spiele für das Projekt xCloud angepasst werden können. Neue  Cloud Aware APIs ermöglichen es Entwicklern, auf bestehendem Xbox One-Code mit gerätekonformen Funktionen aufzubauen, die nur beim Streaming eines Titels aktiviert sind.  Durch Microsoft registrierte Patente deuten auch auf ein KI-gestütztes Backend hin, wobei Instanzen von Xbox One-Titeln im aktiven Speicher von xCloud zwischengespeichert werden. Diese Remote-Instanzen sind nicht mit Profilen verknüpft, so dass die Spieler nahtlos „booten“ und diese vorinstallierten Titel anfordern können, ohne dass die anfängliche Ladezeit spürbar ist. Gepaart mit Nutzungsdaten kann der Service die Nachfrage vorhersehen und die Ressourcen an die Bedürfnisse der Spieler anpassen. Dies würde den On-Demand-Charakter der xCloud weiter verbessern und die Wartezeiten insgesamt verkürzen.Die Spiele „Forza Horizon 4“, „Halo 5: Guardians“, „Gears of War 4″ und “ Cuphead“ haben sich in der Testphase des Streaming live über die Technologien bereits bewährt.  

Über den aktuellen Stand der Entwicklung lässt sich nur Weniges in Erfahrung bringen, wobei Experten mit der Sensation rechnen – auf der diesjährigen Electronic Entertainment Expo in Los Angeles, die am 11. Juni startet. Es wird sich zeigen, ob dann bereits Wirklichkeit aus der Vision geworden ist.

 

Quelle: Microsoft

0