Bis 2025 werden die meisten IT-Arbeitsplätze über die Cloud bereitgestellt werden. Doch bisher ist die Mehrheit der Unternehmen aufgrund von Bedenken bezüglich Datenschutz und Sicherheit noch zurückhaltend.

Mietmodelle wie Workplace-as-a-Service erfreuen sich in der Wirtschaft zunehmender Beliebtheit: Bei Workplace-as-a-Service handelt es sich um ein Mietmodell, bei dessen Nutzung nicht die hohen Anschaffungskosten einer gekauften Lösung anfallen. Je nach Vertrag kann das Mietpaket auch Updates, Wartung und Service der Geräte beinhalten. Das spart einem Unternehmen wertvolle Zeit und garantiert, dass alle geleasten Systemkomponenten stets auf dem neuesten Stand sind. Zudem lassen sich die Mietmodelle skalieren und damit flexibel an die wechselnden Anforderungen eines wachsenden Unternehmens anpassen.

Diese Vorteile von WaaS machen sie für Unternehmen jeder Größe interessant – nicht nur für Start-ups und KMUs.

Gerardo Immordino, Geschäftsführer der Trans4mation Swiss AG, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Waas.

1. Was wünschen sich Kunden üblicherweise von Ihnen bezüglich WaaS-Angebot?

Ein Waas-Package, das alles beinhaltet, das heißt: Service Desk, WaaS-Lösung inkl. Lizenzen und natürlich die notwendigen Services. Oftmals auch mit der initialen Bereitstellung bzw. dem Rollout des Arbeitsplatzes, sowohl im Büro als auch im Home Office.
Mit anderen Worten: ein Rundum Sorglos Package, damit die User schnell und einfach auch produktiv arbeiten können.

2. Wieso und wann lohnen sich WaaS-Angebote für kleine bis mittlere Unternehmen?

Unsere Workplace as a Service Angebote lohnen sich für alle Kundengrößen, entsprechend bieten wir verschiedene maßgeschneiderte Lösungen: 

Basic für Kleinkunden 
Plus für mittlere Kunden
Premium für Enterprise Kunden
 

Die automatisierte Bereitstellung bzw. Provisionierung der Lösung ist unabhängig von der Anzahl der User und ist somit einfach skalierbar. Die wesentlichen Unterscheidungspunkte liegen im Software-Portfolio. Dieses kann auf Grund der Anforderungen der Kunden flexibel erweitert werden und wird wiederum als Pauschale pro User abgerechnet.  

Trotz dieser Flexibilität bekommt der Kunde einen standardisierten Service, denn er auch über die Zeit je nach Bedürfnis ändern kann, um seinerseits seine Benutzer optimal zu betreuen. 

3. Aus welchen Branchen stellen Sie die größte Nachfrage fest?

Aus unserer Erfahrung wird die Nachfrage durch die Pandemiesituation getrieben, den Usern Remote Work Möglichkeiten anzubieten und betrifft daher alle Branchen.

4. Wünschen sich Kunden eher maßgeschneiderte Lösungen oder bereits einsatzbereite / fixfertige Lösungen?

Kunden erwarten, dass ihre Anforderungen umgesetzt werden können, unter Berücksichtigung von Skalierungseffekten, die ein Provider bieten kann. Oftmals haben auch Kunden eigene Business Applikationen, die berücksichtigt werden müssen. Die Angebote der Trans4mation sind in der technischen Bereitstellung für den Kunden fixfertig und standardisiert, erlauben aber einen flexiblen Einsatz und Anpassung an die individuellen Bedürfnisse.

5. Wie wichtig ist das Support-Angebot für die Kunden?

Kunden erwarten einen Service inkl. Support aus einer Hand. Ohne Support macht ein Bezug des Services aus Sicht der Kunden wenig Sinn.
Unserer Erfahrung nach sehen die Kunden Service und Support als ein Gesamtpaket, das von einem Provider erwartet wird.

6. Was können Sie zum Thema Datenschutz sagen? Wie stellen Sie das nötige Vertrauen her?

Die Einhaltung der Datenschutzvorgaben und Sicherheitsstandards ist ein Muss für jeden Anbieter. Das ist eine Grundvoraussetzung und Kunden erwarten hier eine Einsicht in die Prozesse und/oder auch entsprechende Zertifizierungen (z. B. ISO 27001).

7. Wie haben Sie die Entwicklung, insbesondere bedingt durch die COVID-19-Pandemie im vergangenen Jahr erlebt?

Die Pandemie war für viele Kunden ein Wendepunkt, der die Entwicklung massiv beschleunigt und dauerhaft verändert hat. So haben Remote Work und Home Office bei vielen Kunden Einzug gehalten und werden nach unserer Meinung auch bleiben. Mit diesen Veränderungen mussten neben der IT-Infrastruktur neue Bereitstellungs- und Supportprozesse implementiert werden. Ein gutes Beispiel ist hier sicherlich der Rollout neuer Hardware im Home Office statt am Büroarbeitsplatz.

8. Wie sieht Ihrer Meinung nach die Zukunft von Remote Work, Home Office und Desktop-/ Workplace-as-a-Service-Angeboten aus?

Die Nachfrage nach „as-a-Service Angeboten“ wird weiter zunehmen und Kunden erwarten, dass der Provider alle Serviceausprägungen aus einer Hand als Managed Service flexibel aber gleichzeitig standardisiert angeboten werden können. Dabei muss die Weiterentwicklung und Innovation „build in“ sein, d.h. ein „as-a-service Angebot“ wird mit der Entwicklung des Kunden aber auch der Technologie Schritt halten müssen.