In dieser Reihe stellen wir Ihnen Mitarbeiter der Trans4mation Gruppe vor, die ihre Success Story mit Ihnen teilen möchten. Regelmäßig lernen Sie so auch die Gesichter hinter T4M kennen. Oliver Eingrüber, Teamlead Client Management, ist seit 2009 ein Teil von Trans4mation und erzählt in diesem Blogbeitrag von seinem Werdegang im Unternehmen und warum er eigentlich nie vor hatte, eine Karriere in der IT zu starten.

Eine Karriere in der IT war nicht der Plan

Bereits Olis Kindheit war durch die große Technikbegeisterung und den Spielverleih (Amiga, NES, SNES, Sega, PC etc.) seines Vaters geprägt. „Ich habe schon mit 8 oder 9 Jahren an PCs herumgebastelt und hatte durch den Laden von meinem Vater einen Einblick in die jeweils neueste Technik und Spiele“, erinnert sich Oli. Beruflich wollte er aber bewusst nicht in die IT einsteigen – das Ganze sollte ein Hobby bleiben. Also entschied er sich für eine Ausbildung zum Kälte- und Klimatechniker, stellte jedoch nach der Ausbildung und einer gewissen Zeit im Beruf fest, dass die damit verbundenen Aufgaben nicht seine Interessen widerspiegeln. „Ich bin mit dem Beruf einfach nicht warm geworden“, erzählt er und lacht. Die IT ließ ihn nie ganz los und so entschied er sich, doch noch die Branche zu wechseln und eine Umschulung zum IT-Systemkaufmann zu beginnen. Sein Vater hatte zwischenzeitlich gemeinsam mit Ralf Schäfer und Frank Kaiser die Trans4mation IT GmbH gegründet – und auch, wenn Oli aufgrund der familiären Zusammenhänge eigentlich nicht sein Praktikum bei Trans4mation machen wollte, führte ihn sein Weg dann doch ins Unternehmen. Bereut hat er diesen Schritt nie.

Von der Umschulung zur Teamleitung

2009 begann Olis Trans4mation-Weg im Rahmen seiner Umschulung im Bereich Technik (heute IT-Services), wo er vor allem im First und Second Level Support und in der Administration tätig war. Gegen Ende seiner Umschulung wechselte er in die Software-Paketierung und arbeitet bis heute im Bereich Software-Management. „Die Aufgaben wurden im Laufe der Zeit immer vielfältiger, ich durfte auch immer mehr Verantwortung übernehmen“, erinnert sich Oli. Bis 2019 agierte er als Senior Consultant, beriet Kunden und stemmte verschiedene – auch herausfordernde – Projekte mit seinen Kollegen. Nach einer Übergangsphase als stellvertretender Teamleiter wurde Oli schließlich im Sommer 2021 Teamleiter Client Management. „Diese neue Rolle bringt natürlich neue Herausforderungen mit sich und ich kommuniziere jetzt mehr intern als mit Kunden. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, als Teamleiter mehr Einfluss nehmen zu können, kann meinen Bereich weiterentwickeln und versuche, verschiedene Möglichkeiten umzusetzen“, sagt Oli.

Aus Erfahrungen lernen

Als ich Oli nach einer Story am Rande frage, fällt ihm spontan sein erstes Kundenprojekt ein: „Ich wurde ein bisschen ins kalte Wasser geworfen. Ich bin zum Kunden gekommen und hatte mit der Adminkonsole, um die es ging, vorher noch nicht so oft zu tun. Aber ich habe mich reingehangen, habe viel mit Kollegen und meinem Vater telefoniert und abends im Hotel mich weiter mit der Materie auseinandergesetzt. Zudem hatte der Kunde viel Verständnis. Letztendlich habe ich alles hinbekommen: Das Projekt lief erfolgreich, der Kunde war zufrieden und ich durfte danach drei weitere Jahre für den Kunden im Einsatz sein. Da ist man schon stolz auf sich! Ich habe in diesen Wochen fachlich wahnsinnig viel gelernt und bin über meine eigenen Grenzen gegangen. Manchmal muss man sich einfach etwas zutrauen – und zu offenen Fragen finden sich auch die passenden Lösungen.“

Kommunikation und Fairness als Basis der Zusammenarbeit

Als Teamleiter ist Oli ein gutes Teamklima besonders wichtig. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter sowie eine direkte, offene und ehrliche Kommunikation stellt für ihn die Basis einer guten Zusammenarbeit dar. Auch der eine oder andere Spaß darf im oft stressigen Alltag nicht fehlen. Und auch, wenn einmal Sand im Getriebe ist und schwierige Situationen Entscheidungen erfordern, versucht er stets, Fairness und Gerechtigkeit in seine Entscheidungen einfließen zu lassen – und erwartet das gleichermaßen von seinen Teammitgliedern. „Ich möchte mein Team als Gesamtheit, aber auch jeden Einzelnen bestmöglich voranbringen. Das geht nur gemeinsam und wenn wir offen miteinander umgehen“, stellt er fest. Dabei hat er nicht nur seine festangestellten Mitarbeiter im Blick, sondern fördert und fordert ebenso die Auszubildenden und Praktikanten in seinem Bereich. Ihnen das nötige Know-how für eine berufliche Karriere in der IT bzw. bei Trans4mation mitzugeben, liegt Oli am Herzen.

Auch wenn Oli erst seit einem knappen Jahr in seiner Teamleiter-Rolle agiert, strahlt er eine große Selbstsicherheit aus und hat den Fokus stets auf sein Team gerichtet. Im Gespräch kommen wir in verschiedenen Situationen auf sein Team zu sprechen und man spürt, dass seine Mitarbeiter für ihn absolut im Fokus stehen.

Der Blick über den Tellerrand

War er früher eher ein Bastler und hat sich hobbymäßig mit IT-Themen beschäftigt, hat sich Oli heute ein umfangreiches Fachwissen in diversen Themengebieten angeeignet. Aber nicht nur fachlich, auch persönlich hat sich Oli während seiner Zeit bei Trans4mation nach eigener Aussage weiterentwickelt: „Ich bin offener, kommunikativer geworden, definitiv auch selbstsicherer. Das kommt natürlich über die Jahre, aber der Kundenkontakt und die zunehmende Übernahme von Verantwortung haben das noch einmal gepusht.“

Neben seiner Teamleiter-Rolle agiert Oli auch als Mitglied des internen Change-Team. Das bringt für ihn noch einmal ganz neue Themen auf den Tisch und bietet die Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Bereiches zu blicken: Wohin entwickelt sich das Unternehmen? Was bedeuten die Veränderungen für mich und mein Team im Arbeitsalltag? Und wie kann ich mein Team dabei unterstützen, diese Veränderungen zu verstehen und zu verinnerlichen? Mit der Arbeit im Change-Team, so sagt Oli selbst, kann er noch einmal einen anderen Blick auf das Unternehmen werfen und seine Erfahrungen und Kenntnisse auf einer anderen Ebene einbringen. Eine interessante Abwechslung zu den täglichen Aufgaben im Client Management.

Seinen Ausgleich zum Arbeitsalltag findet Oli vor allem in seiner Familie, in der Natur und beim Sport. Aber auch der eine oder andere Gaming-Abend mit Kollegen über den Trans4mation Discord-Channel darf nicht fehlen. „Das Schöne ist ja, dass dann beim Zocken Kollegen über alle Unternehmensebenen hinweg dabei sind. Das macht Spaß und das ist es, was seinen Teil zum familiären Gefühl bei Trans4mation beiträgt“, erzählt er und lacht.


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(Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter.)

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