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IT-Girls – Frauen in der IT

Du bist sicher gut in Mathe, oder? Dann kannst du sicher auch hacken! Ich hab‘ da ja so ein Problem mit dem Drucker, kannst du mal gucken?

Beinahe jeder, der in der IT-Branche arbeitet, wurde mit einem oder sämtlichen dieser Evergreens konfrontiert.  So hartnäckig wie das Gerücht, dass ITler alleine im dunklen Kellerbüro hocken, hält sich auch der Stempel „Männerdomäne“. Dies allerdings ist messbar und bedauerlicherweise nicht so weit von der Realität entfernt

In deutschen IT-Unternehmen sind durchschnittlich lediglich 15 % der angestellten Fachkräfte Frauen. In den Hörsälen sind 82 von 100 Studierenden Männer, bei Auszubildenden sind es gar 91 von 100.
Dies war nicht immer so. Ada Lovelace (1815 – 1852) gilt unter Historikern dank ihrer Mitwirkungen an der Entwicklung der Analytical Engine als „die erste Person, die als Programmierer bezeichnet werden kann“, Grace Hopper (1906 – 1992) – Erfinderin des Computer-Compilers und der Programmiersprache COBOL, trägt neben der Presidential Medal of Freedom und über 40 Ehrendoktorwürden sogar den Titel „Man of the year 1969“.
In den 1980er Jahren galt die Programmierarbeit gar als Frauensache, da sie „Planung und Terminierung sowie Geduld und Blick für’s Detail“ erfordere, so „Amazing Grace“ selbst.

Warum also der Mangel an weiblichen Nerds, Geeks und Haecksen?
Wir haben drei unserer IT-Girls gebeten mit Vorurteilen aufzuräumen, von ihren Erfahrungen zu berichten und aufzuzeigen welche Jobs sich hinter dem mysteriösen Begriff „Informationstechnologie“ verstecken können.

 

Wenn man mit Katharina, seit 3 Jahren Teil des Trans4mation SharePoint-Teams, spricht, vermutet man zunächst, dass sie beruflich im sprach- oder kulturwissenschaftlichen Bereich anzusiedeln ist. Tatsächlich wurde ihr Gespür für die Zielgruppen gerechte Ansprache bereits durch ihre kommunikationswissenschaftlichen Studien geschärft. Gewiss ist ihre freundliche, zugewandte Art ein Trumpf für die Arbeit mit Kunden, die mitunter überrascht sind, dass der „Erwartungshaltung Nerd“ so gar nicht entsprochen wird, so Katharina. Sie glaubt, dass „gerade die Empathie etwas ist, das man als Frau in besonderem Maße mitbringt“. Dass die Kollegen mehrheitlich männlich sind, war nie ein Problem, sie fühle sich gleichberechtigt und schätzt die Zusammenarbeit. Auf der einen Seite ist es das technische Verständnis der Produktpalette von Office365, insbesondere der Webanwendung SharePoint, auf der Anderen das „Verständnis für die Kultur einer Organisation“, das benötigt wird, um den Kunden, seine Prozesse und reale Strukturen zu verstehen und so technische Werkzeuge wie SharePoint gezielt einzusetzen, um Optionen abzuwägen und Vorgänge im Sinne des Auftraggebers optimal zu automatisieren.
Weshalb sie sich mit ihrem Master of Science des Informationsmanagements für ein mittelständiges Unternehmen entschieden hat? Individualität, Entwicklungschancen und auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


Nach ihren Studien der Betriebswirtschaftslehre und des International Management and Logistics war Stefanie nicht unbedingt auf die IT geeicht. Es war die Vielfältigkeit der Aufgabenbereiche, die Innovativität und Zukunftssicherheit der Branche, die sie angesprochen haben. Seit nunmehr 6 Jahren ist sie Projektmanagerin und Consultant bei Trans4mation und hat so mehr als ein Drittel der Firmengeschichte selbst miterlebt und mitgestaltet. Als Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Dienstleister ist sie „Augen, Ohren und Mund der Firma“ und wandelt mitunter zwischen Welten – denn so verschieden wie die Kunden sind auch die Technologien, mit denen sie arbeitet. Hier schätzt Stefanie die Weiterbildungsmöglichkeiten der Trans4mation und das familiäre Umfeld. Ausschlaggebend für den Erfolg ist dabei „das, was man tut, gerne zu tun“, so Stefanie.




Isabel ist als Teil des kreativen Teams der Trans4mation IT GmbH dort tätig, wo Funktion mit Ästhetik verbunden wird und zeitgemäße, skalierbare Designlösungen entstehen. Als Screendesignerin freut sie sich über die „Mannigfaltigkeit der Aufgaben“, vom Erforschen der Zielgruppe, über das Design des Layouts bis hin zur Umsetzung im Code „ist man täglich gefordert“. In der Zusammenarbeit mit den hauptsächlich männlichen Kollegen habe sie „keinerlei negative Erfahrungen gemacht, vielleicht ist es eher noch entspannter, geradliniger, konstruktiver […], denn Frauen bringen oftmals eine gewisse Emotionalität mit in die Arbeit“. Schade sei allerdings, dass „viele Klischees weit an der Realität vorbeigehen und über die Chancen innerhalb der Branche nicht ausreichend informiert wird“.



Unsere IT Girls wissen –  ob als IT-Consultant oder Entwickler, im Vertrieb oder im Support –  es warten spannende Projekte und fordernde Aufgaben auf diejenigen, die sich der Herausforderung stellen.
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