Good Contents Are Everywhere, But Here, We Deliver The Best of The Best.Please Hold on!
Your address will show here +12 34 56 78
Azubi-Blog, Design, Development

Einst ambitioniert in der Schaffung einer universellen Computersprache für Zeichenaufgaben, inzwischen Branchenprimus und für weltweit 90% der professionellen Gestalter die einzig wahre Layout-, Grafik und Bildbearbeitungssoftware: Hinsichtlich des Funktionsumfangs und der Handhabbarkeit, vor allem aber auch in Sachen Workflow ist die Adobe Creative Suite bisweilen für Unternehmen, Freelancer und Kreative technologische Basis gemeinsamer Arbeit gewesen.

Seitdem Adobe allerdings auf die Kaufversion CS6 die Mietsoftware Creative Cloud hat folgen lassen, steht der Branchengigant in der Kritik. Wo bisher mit einer Lizenz, trotz des Erscheinens neuer Versionen und Updates, gut fünf Jahre auszukommen war, ist nun monatlich für die komplette Softwarepalette sowie für Aktualisierungen und ergänzende Clouddienste ein Betrag von bis zu 90 Euro fällig. Die Creative Cloud bietet Usern, neben über 20 Desktopapplikationen, zusätzliche Goodies wie einen Cloud-Speicherdienst und mobile Apps. Das Abomodell gewährleistet ständig neue Features, bietet einen umfangreichen Funktionsumfang und prompte Fehlerbehebung. Zweifellos ist es Adobe mit der Creative Cloud auch gelungen, der Software-Piraterie endgültig den Garaus zu machen, zeigte doch eine Studie aus dem Jahr 2007, dass mehr als die Hälfte aller Anwender das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop illegal nutzten. Der Vorteile und des erst einmal geringen Investitionsvolumens zum Trotz, ist das „Software as a Service“-Prinzip unbeliebt. Zum einen ist dies in der Unüberschaubarkeit und Intransparenz der langfristigen Kosten (-schwankungen) begründet, zum anderen im fraglichen Innovationsstreben dank konstanter Umsatzsteigerung des Marktführers.

Die Bereitschaft, sich der Willkür zu entziehen und neue Territorien zu ergründen, wächst stetig und ist dabei nicht neu. QuarkXPress bot bereits vor 15 Jahren eine echte Alternative für professionelles Layouten, Gimp oder Pixelmator gelten als kraftvoller Kompromiss zu Photoshop, Sketch als Äquivalent zum Illustrator.  Im Jahr 2014 folgte der bislang aussichtsreichste Anwärter auf Konkurrenz im Grafiksoftwaremarkt: Affinity aus dem Hause Serif. Das 190 Mitarbeiter zählende Softwareunternehmen aus dem britischen Nottingham setzt dem amerikanischen Marktführer eine performance-starke und innovative Produktpalette entgegen, welche – und das ist neu – sowohl in puncto Funktionsumfang als auch hinsichtlich des Workflows keine Abstriche macht und außerdem ohne Abo nutzbar ist und auch bleiben soll. Mit dem Layoutprogramm PagePlus aus dem Jahr 1991, dem Zeichenprogramm DrawPlus drei Jahre später und dem seit 1999 veröffentlichten Bildbearbeitungsprogramm PhotoPlus greift Serif auf einen bedeutenden Erfahrungsschatz zurück, der sich in der Entwicklung der Affinity Suite zeigt. Das Versprechen, die Messlatte für kreative Designsoftware deutlich höher zu legen, weckt Interesse, der unschlagbare Preis von etwa 50 € pro Lizenz rechtfertigt eine genaue Betrachtung der tatsächlichen Fähigkeiten der Affinity Suite.

Der Affinity Designer ist das Gegenstück zum Adobe Illustrator, erste Veröffentlichung der Produktreihe und wurde im Jahr 2015 mit dem Apple Design Award prämiert. Auf den Designer folgte im selben Jahr Affinity Photo, 2016 der Release beider Programme für Windows. Geplant ist der Release des Affinity Publisher als Layout-Programm im Jahr 2018. Die Suite arbeitet präzise, aufwändig und schnell, speichert Daten im eigenen proprietären Dateiformat ab und kann selbst psd-Dateien exportieren, inklusive aller Vektoren, Ebenen und Schriften. Das Interface beider bisher veröffentlichter Apps erinnert an Adobe, ist durchdacht und aufgeräumt. Affinity Photo ermöglicht mittels sechs sogenannter Personas (Photo, Liquify, Develop, Tone-Mapping und Export) die Nutzung separater, übersichtlicher Arbeitsbereiche und ist so für wechselnde Profis ebenso wie für Amateure gleichermaßen geeignet. Der Affinity Designer bietet schnelle Performance, Genauigkeit, professionelle Farbverwaltung und hohe Qualität, wenngleich Adobe insbesondere bei den Feinheiten der High-end Bildbearbeitung noch deutlich präziser arbeiten lässt.

Gerade für nicht professionelle Gestalter und kleinere Agenturen ist die Creative Cloud weniger lohnenswert als die leichtfüßige, leistungsstarke und vor allem preisgünstige Alternative Affinity, aber auch professionelle Designer sollten ein waches Auge auf die rasante Entwicklung im Hause Serif haben.

0

Development, Microsoft

Mit Xamarin Studio und Xamarin für Visual Studio können Mobile Applications plattformübergreifend mit C# entwickelt werden. Wir haben Xamarin für Visual Studio bereits mehrfach produktiv in Projekten eingesetzt und wollen hier unsere Erfahrungen teilen.Seit 2016 ist Xamarin ein Projekt von Microsoft

Nach nunmehr 10 Jahren Smartphone und Mobile Devices hat sich am Markt einiges getan. So gut wie alle populären Urgesteine der Softwareindustrie haben mittlerweile einen mehr oder weniger erfolgreichen App-Ableger in den bekannten Stores am Start. Doch nicht nur unsere alltägliche IT-Nutzung, sondern auch die dahinterstehenden Entwicklungsprozesse haben sich teilweise radikal verändert. Wegen der schier unglaublich gewachsenen Geräte- und Systemvielfalt waren App-Entwicklung und -Wartung lange Zeit sehr teuer. Verschiedene Framework-Ansätze sollten hier Abhilfe schaffen und etwas Licht in den Code-Dschungel lassen. Der Grundgedanke war dabei immer der gleiche: Ein Code – viele Geräte. Der Teufel hierbei lag jedoch – wie so oft – im Detail. Die lückenhafte Unterstützung aller Hardwarefunktionen, neuartige Metasprachen und Probleme mit der Performance waren an der Tagesordnung, denn die meisten dieser Frameworks setzen auf Webtechnologien, wie HTML, JavaScript und CSS. Doch dann erschien Xamarin auf dem Screen und die lange Suche nach einer plattformübergreifenden Lösung für unsere C#-Entwickler hatte endlich ein Ende. Am Anfang ging es nur darum, das .NET Framework auf Android abzubilden. Doch spätestens seit der Übernahme von Xamarin durch Microsoft Anfang 2016 und der anschließenden Veröffentlichung als Open-Source-Extension für Visual Studio hat sich Xamarin als vollwertiges Entwicklungswerkzeug für die mobile Entwicklung emanzipiert. Die Zielplattformen reichen von der Universal Windows Platform über Android bis hin zur gesamten Apple-Familie (iOS, tvOS, macOS). Nachdem wir bereits mehrere Projekte damit umgesetzt haben, wollen wir hier kurz unsere Erfahrungen teilen und der Frage nachgehen, ob und in welchen Szenarien sich die Entwicklung mit Xamarin lohnt und wo mögliche Showstopper liegen.

 

Das Setup

Bevor wir jedoch über die Vor- und Nachteile sprechen – zunächst noch ein paar allgemeine Infos zum notwendigen Setup. Damit wir loslegen können, brauchen wir nicht nur Xamarin für Visual Studio, sondern noch drei weitere Zutaten. Die Library Xamarin.Forms wird benötigt, um geräteübergreifend UI-Elemente platzieren und anzusteuern zu können. Zwar können auch unterschiedliche plattformspezifische UI-Bibliotheken dafür genutzt werden, der Einsatz von Xamarin.Forms senkt den Entwicklungsaufwand jedoch erheblich. Weiterhin ist der in Visual Studio integrierte Android-Emulator für das Debugging und die Tests mit Googles Betriebssystemen ein Must-have. Und zu guter Letzt brauchen wir natürlich einen Mac. Für alle die glaubten mit Xamarin könne man endgültig auf eine Aluminiumkiste aus dem Hause mit dem angebissenen Obst verzichten – dem ist nicht so. Sowohl beim Build-Prozess als auch dem Debugging ist eine Verbindung zu einem lauffähigen macOS Sierra (oder höher) mit installiertem XCode und dem Xamarin SDK Pflicht.

 

Szenarien für den Einsatz

Zur Frage, wann man Xamarin am besten einsetzen kann, lautet unsere klare Empfehlung, dass es eher für die Entwicklung datenverarbeitender als performance-kritischer Apps sinnvoll einzusetzen ist. Aufgrund der häufig bremsenden CLR-Schicht (Common Language Runtime Layer), die zwischen .NET und dem jeweiligen Hostsystem vermittelt, sind Xamarin-programmierte Apps eher nicht als Echtzeit-Anwendungen gedacht. Das soll nicht heißen, dass diese Apps besonders viel Last erzeugen – vielmehr ist es nur sehr viel schwerer möglich den tatsächlichen post-build Code so zu optimieren, dass Echtzeit-Anwendungen mit perfekten Nutzererlebnis dabei herauskommen. Auch bei sehr medienlastigen Apps mit exzessiven Audio- und Video-Handling sollte man sich gut überlegen, ob Xamarin die richtige Wahl ist. Für jede Ansteuerung von Medien und Dateien müssen mithilfe sogenannter DependencyServices (geräte- und systemspezifische Code-Verzweigungen) Code-Alternativen für jedes Zielsystem geschrieben werden, was den Entwicklungs- und Testaufwand dann schnell in die Höhe treiben kann. Durch die aktive Xamarin-Community sollte dieser bekannte Missstand jedoch bald behoben sein.

 

Pro und Contra

Der augenscheinlichste Vorteil ist der Punkt Schnelligkeit beim Coding. C#-Entwickler können in ihrer gewohnten IDE mit vertrauter Syntax Apps entwickeln und die Wartung des Codes ist dank zentraler Codebasis sehr effizient. Allerdings gibt es mit Xamarin out-of-the-box nur Standard-UI-Elemente, was für die User die Interaktionsvielfalt mit der GUI auf den Devices etwas einschränkt. Abhilfe schafft hier die Paketverwaltung NuGet, mit der auch UI-Elemente von Drittanbietern einfach eingebunden werden können. Doch auch Xamarin.Forms ist dank guter Dokumentation schnell und einfach erweiterbar. Die bereits erwähnten DependencyServices für die Ansteuerungen der Systemfunktionen sind etwas aufwändiger zu realisieren – besonders bei Android, mit seiner Vielzahl an OS-Versionen und teilweise beträchtlichen Unterschieden. Ein klarer Vorteil aber ist, dass im Gegensatz zu anderen Frameworks (z. B. Cordova) allerdings nie explizit Java- bzw. SWIFT-Code geschrieben, sondern nur entsprechend nachgebaute SDK-Bibliotheken aus dem Mono-Framework angesprochen werden müssen. Generell kann man so auf alle Hardwarefunktionen der Geräte problemlos zugreifen.

 

 

Als etwas nachteilig und ungewohnt hat sich das Thema Debugging herausgestellt. So ist der Code zur Laufzeit nicht veränderbar und die bei uns geschätzte Code-Navigationsfunktion zur manuellen Änderung des Ausführungsablaufs (Move the pointer to change the execution flow) ist leider nicht verfügbar. Hinzu kommen manchmal nichtssagende Exception-Errors, die zunächst nervös machen, jedoch direkt von Problemen in der SDK-Schicht der einzelnen Plattformen herrühren. Alles in Allem sind das aber nur Komfortprobleme. Man merkt hingegen das Xamarin noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt und kann mit der Zeit eine recht starke Evolution innerhalb des Frameworks beobachten. So lassen sich im Netz – mit Ausnahme der von Microsoft betriebenen Xamarin-Projektseite selbst – nur schwer aktuelle Tutorials, Informationen und verlässliche Lösungshinweise für spezifische Probleme finden. Auch die Community ist noch recht überschaubar und hilfreiche Forenbeiträge eher rar gesät. Auf der anderen Seite ist gerade diese Lebendigkeit ein großer Benefit, wenn es um die Integration neuer SDK-Features geht. So ließ zum Beispiel die Integration des neuen Siri-Kits Ende 2016 nur einen Monat auf sich warten. Für uns kam das genau zum passenden Zeitpunkt.

 

Fazit

Xamarin ist optimal für die kosten- und zeiteffiziente Entwicklung von Apps durch C#-Entwickler in ihrer gewohnten IDE. Durch die effizient wartungsfähige Codebasis, die für alle Devices zwischen 70 bis 90% überlappt, können wir unseren Kunden optimale Angebote erstellen und die Folgekosten minimal halten. Das Framework eignet sich also hervorragend für alle Arten von Anwendungen bei denen der Faktor Echtzeit nicht die oberste Priorität hat. Die Entwicklung mit Xamarin hat uns bisher viel Freude bereitet und gerade in der Anfangsphase eines Projekts sieht man sehr schnell erste Resultate auf allen Geräten. Natürlich sind dann hier und da noch Anpassungen notwendig und die teils subtilen Unterschiede zwischen den verschiedenen Android-Versionen zu beachten. Alles in allem aber hält Xamarin, was es verspricht, vereinfacht den Prozess der plattformübergreifenden Entwicklung und findet in unserer Entwicklungsabteilung für die Zukunft seinen festen Platz.

 

Quellen/Links

0

Development, SharePoint

Selten entfaltet die Entwicklung stimmiger Softwareprodukte eine so starke Eigendynamik, wie es uns mit employ – unserer hauseigenen SharePoint-Prozesslösung für das Human Resource Management – passierte. Dabei stand am Anfang eigentlich eine ganz einfache Frage: „Wie zum Teufel bekommen wir unseren komplexen Bewerbungsprozess vereinfacht?“

Jahrelang war es immer das Gleiche. Kaum hatten wir eine neue Stellenanzeige geschaltet, erhielten wir umwerfend viele, gute und vielversprechende Bewerbungen. Jedes Mal sichteten wir zahlreiche Dokumente, sortierten aus, führten Bewerbungsgespräche, wählten unsere Favoriten, vergaben Probeaufgaben, machten Tests und bewerteten deren Resultate. Wir verglichen, prüften, diskutierten – kurz: Es war ein viel zu hoher organisatorischer und kommunikativer Aufwand für Geschäftsführung, Fachabteilungen und die HR-Kollegen. Insgesamt dauerten uns auch die internen Kommunikationswege einfach zu lang und es wurde immer klarer, dass sich etwas ändern muss. Dann eines Tages, als wieder ein vielversprechender Bewerber nach zwei Wochen Bearbeitungszeit absprang, war die rote Linie erreicht. Spürbar emotionale Spannungen durchfuhren die Büros wie ein etwas längerer Güterzug den Großstadtbahnhof. Während das Auge des Sturms sich an diesem Morgen gerade über der Zimmermitte zentrierte, kam zufälligerweise Torsten (Name geändert) aus dem SharePoint-Team nichtsahnend und guter Dinge in der HR vorbei, um seine wohlverdienten Mitarbeiter-Goodies in Empfang zu nehmen. Die Kolleginnen erinnern sich genau: Er lehnte in der Tür, in der rechten Hand den Morgenkaffee, entspannter Blick und hörte einfach kurz mit. „Naja“, merkte er in einer längeren Pause an, „machen wir doch einfach einen automatisierten SharePoint-Workflow draus!“ Torsten ging gelassen wieder an seine Arbeit, so als sei nichts weiter gewesen, doch die Idee für employ war geboren und bereits hier nicht mehr aufzuhalten.

 

 

Also machten wir uns ans Werk. Nachdem wir unseren Bewerbungsprozess analysiert und visualisiert hatten, nutzten wir erstmal einfache InfoPath-Formulare und den SharePoint-Designer – beides Bordmittel von SharePoint – für die komplexe Workflow-Modellierung. Dabei zeigte sich relativ rasch, dass wir mit diesen Werkzeugen an unser Grenzen stießen – vor allem in puncto Wiederverwendbarkeit und Effizienz. Also haben wir kurzerhand eine eigene SharePoint-Solution programmiert. Einiges an Hirnschmalz, Kaffeepackungen und Entwicklungsstunden wurde verbraucht und schon bald stand employ 1.0 für erste Tests zur Verfügung.

Es war eine Offenbarung: Mit der neuen Lösung konnten wir unseren Bewerbungsworkflow nicht nur vollständig automatisiert abbilden, sondern auch die Durchlaufzeiten um bis zu 80 % reduzieren. Die geringere Anzahl manueller Handlungen, die automatische Aufgabenerstellung und Benachrichtigung aller involvierten Personen sowie eine lückenlose Dokumentation des gesamten Prozessverlaufs machten es möglich.  

 

Kommt das Thema auf employ, steigt sofort das Interesse im Raum

 

  Das Ganze funktionierte so gut für uns, dass immer, wenn wir in Kundengesprächen begeistert von employ erzählten, sofort ein konzentriert gesteigertes Interesse den Raum erfüllte. Anscheinend waren wir nicht die einzige Firma mit diesem Problem – aber bis dato die einzige Firma mit employ. Doch das sollte sich von nun an ändern. Da die Abläufe in jedem Unternehmen etwas anders aussehen, gaben wir employ die größtmögliche Flexibilität, indem wir unsere eigene Workflow-Engine AnyFlow darin integrierten. Heute können wir damit effizient jeden erdenklichen Arbeitsschritt in employ abbilden – ohne eine Zeile Programm-Code schreiben zu müssen. Seitdem ist employ für jedes Szenario gewappnet, dank der Best Practice-Vormodellierung und der Möglichkeit des Template-Imports ist das Bewerbermanagement in wenigen Minuten einsatzbereit und dennoch kinderleicht an die jeweiligen individuellen Anforderungen anpassbar. Die Lösung besticht durch ein übersichtliches Dashboard, frei konfigurierbare Formulare sowie selbstverständliche Basis-Features, wie z. B. dem Aufgaben- und Terminmanagement oder das ausgeklügelte Rollen- und Rechtesystem.

 

 

Bei so viel Potenzial lag es nahe, aus employ noch viel mehr zu machen. Etwas, womit das gesamte HR-Management einer Firma an einem zentralen Ort verwaltet werden kann. Unseren SharePoint-Entwicklern – allen voran natürlich Torsten –  kribbelte es bereits in den Fingern. 200 Kaffeetassen später hatten wir neben dem originären Bewerbungsmanagement noch zwei weitere Module für die Bereiche Stellen- und Einstellungsmanagement fertiggestellt.

 

Dieses Tool hat sich zu einer Power-Solution für Personaler entwickelt

 

  Mit dem Stellenmanagement kann nun der gesamte Ausschreibungsprozess samt Genehmigungsworkflow optimal geregelt werden. Von der Bedarfsmeldung der Abteilungen über die Anforderungsdefinitionen des HR-Teams bis zur automatischen Publikation in einschlägigen Job-Portalen – an alles wurde gedacht. Das Einstellungsmodul hingegen sorgt für die automatisierte Abwicklung und Unterstützung bei der Integration und Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Arbeitsplätze können schneller vorbereitet, einstellungsrelevante Entscheidungen zentral festgehalten und gegebenenfalls ein Mentor bestimmt werden. Aufgaben und Benachrichtigungen erreichen jetzt termingerecht alle involvierten Personen und auch die Auslieferung von Nutzerkonten, Zugriffsrechten oder Zugangskarten kann perfekt standardisiert vonstattengehen. Damit hat sich employ endgültig emanzipiert und zu einer Power-Lösung für Personaler entwickelt.

 

 

Ende 2016 wird unser viertes employ-Modul released. Mit der Integration des kompletten Mitarbeitermanagements in employ bauen wir eine vollständige und hochflexible HR-Lösung auf. Die Verwaltung und Pflege aller Stammdaten, Dokumente und Qualifikationen wird dann direkt über employ ermöglicht. Mitarbeiter werden über Self-Service-Funktionen z.B. in der Lage sein, neue Arbeitsmittel oder Weiterbildungsmaßnahmen direkt anzufragen. Das Modul schließt somit den Kreislauf und bildet sowohl Start- und als auch Endpunkt aller personalwirtschaftlichen Prozesse – vom Mitarbeitergespräch bis zum Ausstellungsprozess.

 

 

Ein kurzes Schlusswort

Employ beschleunigt und vereinfacht das moderne Personalmanagement und nicht nur im Entwicklerteam hinterlässt das Projekt feucht glänzende Augen. Auch das Management und unsere Kunden sind davon begeistert. Die HR-Abteilung atmet spürbar auf und es weht ein frischer Wind durch die Büros – auch an Torstens Platz vorbei, wo ein heißer Kaffeepott neben der Tastatur genüsslich vor sich her duftet. Robert Otto – Trans4mation  

Quellen / Daten

0

Wir haben eine SharePoint-App erstellt, die ab sofort kostenfrei im SharePoint- bzw. Office-Store verfügbar ist.

App icon - T4M Tag CloudSharePoint ist als Systemlösung für die interne Dokumentenverwaltung mittlerer und großer Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Vor allem in größeren Unternehmen befinden sich viele Items, Listen und Dokumente in einer meist (mit)gewachsenen Informationsstruktur. Die Zeit, die für die Suche von Einzelinformationen in SharePoint aufgewandt werden muss, steigt daher an – gerade auch für Benutzer, denen die firmenspezifische Informationsstruktur noch unvertraut ist. Abhilfe schaffen hier Ergebnislisten von Volltextsuchen oder manuell definierte Quick-Links (Favoriten), die als Webparts verfügbar sind. Im Internet haben sich zudem sogenannte Schlagwortwolken (engl. tag clouds) etabliert. Mit Klick auf ein entsprechendes Schlagwort innerhalb einer Tag Cloud, erscheint eine Auflistung aller passenden Informationen, die zuvor mit jenem Suchbegriff assoziiert worden sind. Die Auswahl eines der Treffer auf der Liste führt dann direkt zum angefragten Item oder Dokument. Der Unterschied zur Volltextsuche: Die gefundenen Informationen stehen in einem echten semantischen Zusammenhang mit dem Schlagwort und sind nicht vom jeweiligen Textinhalt abhängig. Weiterhin kann die Informationssuche so besser gelenkt werden und über optische Vergrößerung der Schlagworte, in Abhängigkeit der Häufigkeit ihres Vorkommens im System, wird die kognitive und visuelle Beanspruchung bei der Informationssuche weiter vermindert. Der Einsatz einer Tag Cloud kann die individuelle Suchzeit deswegen signifikant verkürzen (vgl. Gwizdka, 2009). An der Optimierung solcher interner Workflows haben auch wir bei Trans4mation ein großes Interesse. Da SharePoint ebenfalls auf Webtechnologie basiert und durch Apps flexibel erweiterbar ist, hat Trans4mation aus diesem Grund eine eigene Tag Cloud App entwickelt, die ab sofort im SharePoint- bzw. Office-Store zum Download zur Verfügung steht.

 

T4M Tag Cloud mit Schlagworten

 

Man könnte vermuten, dass es bereits zahlreiche Tag Clouds für SharePoint in den Stores gibt. Dass dem nicht so ist – gegenwärtig gibt es nur zwei alternative Apps – zeigt, dass die Entwicklung einer solchen App einiges an Know-how erfordert. Was die T4M Tag Cloud gegenüber den Konkurrenzprodukten so attraktiv macht, sind ihre flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten, die Ausführung in zwei Sprachversionen (englisch u. deutsch) und natürlich der unschlagbare Preis. Doch sehen wir uns die Software-Extension noch etwas genauer an.

 

Die T4M Tag Cloud im Detail

Im Grunde liest die App mittels Suchabfrage über die REST-API alle Tags aus den Meta-Daten der Listen und Bibliotheken von SharePoint aus. Die Tag Cloud kann nun auf jeder beliebigen Seite als Webpart eingebunden werden. Hierbei helfen zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten die Instanzen der Tag Cloud auf ihren Einsatzort und -zweck genau abzustimmen. Fünf Einstellungsmöglichkeiten haben wir implementiert. Konfigurationsmenü T4M Tag Cloud1. Die Anzahl der Suchergebnisse kann hinter jedem Schlagwort optional angezeigt werden. 2. Die Berechnungsmethode für die dynamische Größendarstellung der Schlagworte kann entweder linear oder logarithmisch erfolgen. Je nach Anzahl der Suchergebnisse und ihrer Verteilung, kann die logarithmische oder die lineare Berechnung ein besseres Ergebnis bei der Darstellung liefern. 3. Die Ausgabeseite für die Suchergebnisse ist individuell definierbar (über URL bzw. relativen Link) oder nutzt die Standardausgabe von SharePoint. Auf individuellen Ausgabeseiten sollte hierfür ein Suchergebnis-Webpart eingebunden sein. 4. Für die Tag-Cloud kann ein Titel vergeben werden, welcher oberhalb der Tag Cloud in einer Titelleiste erscheint. Hierbei sind auch HTML-Tags erlaubt. Die Titelanzeige ist somit frei gestaltbar. 5. Das Auslesen von Tags und Suchergebnissen ist auf bestimmte Listen und Dokumentenbibliotheken eingrenzbar (Verwaltete Eigenschaften). Hierzu können einfach die benutzerdefinierten „Managed Property“ eintragen werden. Wichtig ist an dieser Stelle nicht zu vergessen in der zentralen Administration in der jeweiligen „Managed Property“ die Option „Refinable“ auf „Yes“ zu stellen.

 

Herausforderungen bei Entwicklung und Veröffentlichung

Die T4M Tag Cloud App basiert vollständig auf JavaScript und baut hierbei auf dem jQuery-Framework auf. Etwas knifflig war das Auslesen des Term-Stores von SharePoint, der in Gruppen, Sets und beliebig tief verschachtelten Subsets unterteilt ist. Dabei ist die Tiefe und Struktur der Verschachtelung für die App natürlich unbekannt. Die Lösung brachten hier asynchrone JS-Requests an die REST-API mit definierten Callback-Events. Ein weiterer Stolperstein war die Veröffentlichung im SharePoint-Store. Eingereichte Apps werden von Microsoft gründlich geprüft. Für unsere App war dieser Prozess nur zweistufig. Hier haben wir uns als Publisher streng an den Validierungskriterien von Microsoft orientiert.

 

Die Installation der App

Die Installation der App ist für SharePoint-Administratoren denkbar einfach. Dazu wechselt man zu „Site Contents“ und wählt das Icon „add an app“. Nun findet man in der Sidebar den Verweis zum SharePoint-Store, kann darin nach der „T4M Tag Cloud“ suchen und diese per Klick hinzufügen. Ist dies geschehen, taucht die App dann in der Liste unter „Site Contents > add an app“ auf und kann ausgewählt werden. Nachdem bestätigt wurde, dass dieser App vertraut wird, ist die T4M Tag Cloud als Webpart verfügbar. Wie gewohnt kann die App nun auf jeder Seite unter „Edit Page“ als Webpart hinzugefügt und konfiguriert werden.

 

Das Fazit

Mit der T4M Tag Cloud App für SharePoint 2013 erhält man eine zweisprachige Lösung zur Steuerung und Beschleunigung interner Suchanfragen. Dabei lässt sich die App auf jeder SharePoint-Seite frei als Webpart einbinden und ist individuell konfigurierbar. Wir sind stolz auf unsere erste, weltweit verfügbare App im SharePoint-Store und möchten andere gern an dieser Premiere teilhaben lassen. Aus diesem Grund ist unsere Tag Cloud als Freeware erhältlich.


Ihr Ansprechpartner:

Zum App-Download

Quellen/Links:

0